Liquidität
Was muss jederzeit verfügbar bleiben?
Reserve · planbare Ausgaben · EntnahmerisikoEin Arbeitsbuch für bessere Anlageentscheidungen – in Arbeit
Wie du Anlageideen systematisch prüfst und auf deine Ziele, deinen Zeithorizont und deine Risikotragfähigkeit abstimmst.
Erst klären, welcher Investmentweg zu deiner Situation passt. Dann eine konkrete These so formulieren, dass neue Fakten sie bestätigen, verändern oder widerlegen können.
01
Der Entscheidungsbaum
Der Baum beginnt bei der Entscheidungssituation: Wofür ist das Geld gedacht, wann könnte es gebraucht werden, welcher Verlust ist finanziell und emotional tragbar – und wie viel laufende Arbeit willst du übernehmen?
Was muss jederzeit verfügbar bleiben?
Reserve · planbare Ausgaben · EntnahmerisikoWann reicht ein robuster Standardweg?
Diversifikation · Kosten · DurchhaltefähigkeitWann ist eine These den Aufwand wert?
Informationsvorteil · Bewertung · WiderlegungWann passen Bindung und Verantwortung?
Standort · Fremdkapital · Klumpenrisiko02
Ein vollständiger Durchlauf
Eine einzelne Position ist nach einem Kursanstieg deutlich größer geworden als geplant.
Nicht „Steigt sie weiter?“, sondern: Passt dieses Gewicht noch zum Gesamtportfolio und zum Risikobudget?
Operative Stärke rechtfertigt das Gewicht – oder jüngster Erfolg, Story und Einstandskurs verzerren die Einschätzung.
Bewertung, Konzentration, Korrelation, alternative Verwendung und konkrete Widerlegungskriterien getrennt prüfen.
Entscheidung, Unsicherheit und nächsten Review-Termin festhalten. Das Ergebnis kann Halten, Reduzieren oder bewusstes Nichtstun sein.
03
Das Thesen-Labor
Nicht mehr Argumente sammeln, sondern die wenigen Annahmen finden, die das Ergebnis tatsächlich verändern.
Welche Annahme trägt deine Entscheidung?
Welche plausible Erklärung spricht dagegen?
Was passiert in vergleichbaren Fällen typischerweise?
Welche Beobachtung verändert deine Einschätzung?
Wann ist Nichtstun, Reduzieren oder Aussteigen konsequent?
Was wusstest du damals – und was kam erst später hinzu?
04
Investieren mit KI
Das mögliche KI-Modul zeigt, wo ein Sprachmodell die eigene Prüfung erweitert – und wo Quellenkontrolle, aktuelle Zahlen und menschliche Verantwortung unverzichtbar bleiben.
Fragenkataloge, Vergleichsraster und offene Annahmen erzeugen, bevor die Suche nach bestätigenden Argumenten beginnt.
Die stärkste Gegenposition formulieren, blinde Flecken suchen und festlegen, welche Primärquelle eine Behauptung stützen müsste.
Neue Informationen gegen die alte These ordnen, ohne automatisch eine Kauf- oder Verkaufsentscheidung auszulösen.
Kennzahlen, Kurse, Zitate und Quellen werden verifiziert. Vertrauliche Portfolio- und Vermögensdaten gehören nicht in beliebige KI-Dienste.
Eine anonymisierte Fallstudie könnte zwei Fragen trennen: Wie verändert KI den Analyseprozess – und welche direkten oder indirekten KI-Profiteure verdienen überhaupt eine These? Betrachtet würden Wertschöpfungskette, Engpässe, Erwartungen im Preis, Gegenhypothese und Positionsgröße; keine Liste vermeintlicher Gewinner.
05
Was am Ende auf dem Tisch liegt
Ziele, Zeit, Risikobudget und Arbeitsaufwand vor der Produktauswahl sichtbar machen.
Annahme, Gegenhypothese, Basisrate und erwartbare Bandbreite auf einer Seite festhalten.
Messgrößen, Informationsquellen und feste Review-Zeitpunkte definieren.
Festhalten, was zum Entscheidungszeitpunkt bekannt war – ohne spätere Rückschauverzerrung.
Für wen das gedacht ist
Das Buch entsteht gerade
Die titelbezogene Interessenanmeldung mit Double-Opt-in wird gerade eingerichtet. Bis zur sicheren Anbindung werden keine Eingaben übertragen.
Mit kostenlosen KI-Tools Portfoliofragen strukturieren und neue Anlageideen finden – für die eigene Prüfung, nicht als automatische Empfehlung.
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